Einleitung Passatkreislauf

 

Ein Passat ist ein mäßig starker und sehr beständiger Wind, der in den Tropen bis zu etwa 23,5° geographischer Breite rund um den Erdball auftritt.

 

 

Wie ein Passatkreislauf funktioniert

 

·      Die Sonne erwärmt den Boden und die unteren Luftschichten

·      Die bodennahen Luftmassen steigen auf und kühlen langsam ab

·      Es bilden sich mächtige Wolkentürme. Dann setzt wolkenbruchartiger Regen ein, meist begleitet von heftigen Gewittern

·      Da ständig neue Luftmassen nach oben nachströmen, werden diese in etwa 10-15 km Höhe nach Norden und Süden abgedrängt

·      An den Wendekreisen sinkt die Luft ab und wird dadurch wärmer

·      Die absinkende Luft erwärmt sich. Es ist trocken und der Himmel ist wolkenlos

·      Der Passatkreislauf wird am Boden geschlossen. Die Passatwinde wehen zurück zum Äquator.

 

Auswirkungen des Passatkreislaufs

                                

Die ITC wandert mit ihren Regenfällen im Laufe des Jahres (dem Zenitstand der Sonne folgend)zwischen den beiden Wendekreisen. In der Nähe des Äquators gibt es deshalb zwei Regenzeiten/Jahr. So gibt es immerfeuchten Tropen und die wechselfeuchten Tropen. Die wechselfeuchten Tropen weisen also Regen- und Trockenzeiten auf. Je näher man an den Wendekreisen (23.5°) kommt, desto kürzer ist die Regenzeit und desto länger dauert die Trockenzeit. Gebiete jenseits etwa 20° erhalten keinen Regen mehr ( vom Passatkreislauf ).  Die Auswirkungen des Passatkreislaufs sind Regenzeiten bzw. Trockenzeiten die regelmässig statt finden.    

 

Warum regnet es in der ITC

 

Kühlt sich die Luft ab, die bereits Wasserdampf gesättig ist, so werden die überschüssigen Wassermoleküle als Wassertropfen ausgeschieden  (Kondensation) und es regnet.

 

Wie Wind entsteht

 

Wind ist bewegte Luft. Die Luftströmung entsteht als Ausgleich zwischen Gebieten mit hohem Druck und solchen mit tiefem Druck. Die Windrichtung wird nach der Richtung bezeichnet aus welcher der Wind kommt. Z.b. Ein Westwind weht von Westen nach Osten. Je grösser der Druckunterschied desto stärker der Wind.

 

Die Corioliskraft


Die Corioliskraft ist eine aus der Erdrotation resultierende Scheinkraft, welche für die Ablenkung der Winde sorgt. Wenn Luftmassen vom Äquator in Richtung Norden abfliessen, dann behalten sie die Rotationsgeschwindigkeit des Äquators. Wenn di Luftmassen dann auf 23.5° N ankommen, fliessen sie rund 150km/h schneller, als die Erde sich unter ihnen bewegt. Die Luft eilt der Erde voraus.