Wer sind die Pygmäen

 

Die Pygmäenvölker leben verstreut über riesige Waldgebiete im Herzen Afrikas. Neben den Buschmenschen zählen sie zu den ältesten Bewohnern der Erde. Man vermutet, dass allein im Regenwald des Kongogebietes zwischen 250 000 und 600 000 Pygmäen leben. Die europäischen Einwanderer nannten die Waldbewohner Pygmäen, denn sie sind oft nicht größer als  „eine Elle“, also etwa 1,50 Meter. Die Pygmäen selbst nennen sich „Feuermenschen“. 

 

Lebensweise der Pygmäen

 

Sie lassen nie das Feuer verlöschen. Selbst auf die Jagd nehmen sie die Glut des Lagerfeuers mit. Sie glauben, dass Feuer die gefährlichen Geister des Waldes fern hält. In abgelegenen und schwer zugänglichen Regionen
leben sie mehrheitlich von der Jagd, vom Sammeln
pflanzlicher Nahrung, Honig und Termiten und vom 
Fischfang. Vorratshaltung betreiben sie nicht. Im
feuchtheissen Klima ist dies auch nicht möglich, weil
die Vorräte rasch verderben würden. Ausserdem
bietet der Wald Früchte, Nüsse, essbare Blätter und
Fleisch. Diese Wirtschaftsform wird Winlbeuter-
Wirtschaft genannt. Darüber hinaus tauschen sie mit benachbarten Bauern Waren wie Felisch und Häute gegen Bananen, Maniok, Palmöl, Werkzeuge und Pfeilspitzen. Die Pygmäen leben in Familien, Sippen (2 -3 Familien) oder Clans (meherere Sippen) und sprechen unterschiedliche Dialekte. Sie wechseln den Wohnort, sobald sich das natürliche Nahrungsangebot in ihrem Umkreis erschöpft hat. Einfache, aus Ruten und Palmblättern gebaute Hütten bieten ihnen Unterschlupf. 

 

Wieso Pygmäen ihren Lebensraum verlieren

 

 

Die Pygmäen verlieren ihren Lebensraum, da es vor allem in Afrika immer mehr abgeholzt wird. Die Regierung versucht zwar die Pygmäen in die nationale Entwicklung hinein zu beziehen. Da sie aber als minderwertig und rückständig gesehen werden, werden sie ihre Lebensgrundlagen verlieren.